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unsere Route ...

„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht,
sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“
Lucius Annaeus Seneca

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Schweinshaxe, Sauerkraut und Walflosse

Datum: 
1. Juli 2009

Am Morgen mussten wir wieder einmal unser Zimmer wechseln, weil wir uns spontan zum länger bleiben entschlossen hatten. Das momentane war leider schon gebucht und es war nur noch eins von den Luxus-Ensuiten mit eigenem Bad verfügbar. Also, mal wieder Sachen packen, auschecken und wieder einchecken. Sydney hat so unglaublich viel zu bieten und die Stadt ließ uns noch nicht los. Gegen Mittag fuhren wir mit der U-Bahn Richtung Stadthafen, um es auf gut Glück beim Whale watching Stand am Opera House zu versuchen. Wir hatten zum wiederholten Male keine Ahnung, manchmal könnten wir unsere Reise auch „planlos um die Welt“ nennen, wann die nächste Tour los geht. Diesmal ließ uns das Glück im Stich und wir kamen eine halbe Stunde zu spät. Na egal, dann fahren wir eben morgen und so kauften wir bereits die Tickets. Da wir nun schon in der Stadt waren und wir zudem von Roland (Steffis Vater) gehört hatten, dass der Stadtteil „The Rocks“ sehenswert sei, machten wir uns zu Fuß dorthin auf. Es ist eine der ältesten Gegenden von Sydney und hier stehen Häuser von 1800+ im typisch englischen Stil dicht an dicht.

 

 

Per Zufall kam gerade ein Sightseeing-Bus mit offenem Oberdeck vorbei gerauscht und hielt an der Ampel. Wir sprangen einfach rauf, zahlten und hielten ein 24-Stunden Ticket in den Händen, was zugegebener Maßen nicht gerade günstig war.. „Das müssen wir jetzt voll ausnutzen, egal wie das Wetter wird.“ Aber die Sonne schien weiterhin und so brausten wir mit dem Fahrtwind im Haar und ab und an den Kopf einziehend auf einer 1½ stündigen Stadtrundfahrt mit Erklärungen durch die einzelnen Viertel.

 

 

 

Im Stadtteil „The Rocks“ wieder angekommen stiegen wir aus und begaben uns auf die Suche nach dem zweiten Tip von Roland - dem „Löwenbräukeller“. Eigentlich kam so etwas für uns nicht in Frage aber in Tonga hatten wir uns jeden Abend die verschiedensten Köstlichkeiten „made in germany“ ausgemalt und Eisbein mit Sauerkraut gehörte auch dazu. Es hört sich vielleicht komisch an, doch manchmal vermissen wir die gute deutsche Küche, ein Gruß an unsere Mütter. Wir bestellten Schweinshaxe mit Sauerkraut und Kartoffelpüree + süßen und scharfen Senf...und es war ein Traum. Nach fast einem halben Jahr mal wieder herzhaft in ein gegrilltes Schweinebein zu beißen, vom Sauerkraut zu kosten und dazu ein kühles Bier zu trinken erfüllte uns einen kleinen Wunsch. Die Portionen waren auch nicht von schlechten Eltern und so trotteten wir im Anschluss, ohne natürlich den obligatorischen Verdauerli nicht zu vergessen, Richtung U-Bahn. Der Abend endete in unserem Luxus-Zimmer auf dem Bett und beim Gedudel des Fernsehers schliefen wir schließlich ein.

 

 

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